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Der Islam und seine Beziehung zu Israel und der Gemeinde

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Marcel Rebiai, Februar/Mai 2002

Das Judentum
Das Christentum
Der Islam
Der Islam, die einzig wahre Religion
Adam, der erste Moslem
Unterwerfung unter den Islam
Mohamed als Messiasgestalt
Der Islam als anthropozentrische Religion
Die Anfänge des Islams
Mohameds Werdegang zum Propheten
Mohamed erfährt Ablehnung
Abraham als Schlüsselfigur
Judentum und Christentum als gefälschte Botschaften
Islamische Theologie: Jesus prophezeit das Kommen Mohameds
Territoriales Denken des Islams
Dar al-islam, Haus des Friedens
Dar al-harb, Haus des Kriegs
Islamisches Denken hat einen ganz anderen Ansatz als unser westliches Denken
Unser Gott ist ein persönlicher, beziehungssuchender Gott
Im Islam steht Gott ausserhalb der Geschichte
Islamische Logik
Die islamische Welt braucht das Evangelium



Einführung

Den Islam in der ganzen Bandbreite seiner Erscheinung und seines Selbstverständnisses und erst recht in seiner Auseinandersetzung mit dem jüdischen Volk und dem christlichen Glauben darzustellen, würde ganze Bibliotheken füllen. Nicht nur der Unterschied zwischen Volksglaube, Tradition, Orthodoxie, praktischen Riten, Mystik und Reformbewegungen verschiedener islamischer Richtungen mit ihren religiösen Ausprägungen sind ein weites Feld der Betrachtung, sondern auch die unterschiedlichen Kulturen der islamischen Völker von Indonesien über Afghanistan bis nach Marokko. Sie bezeugen, dass der Islam abertausend Erscheinungsformen im alltäglichen Leben aufweist.

Und doch können wir von der islamischen Religion sprechen; denn es gibt in der islamischen Welt eine alle Unterschiede vereinende Identität, die dem Wesen des Islams zugrunde liegt, ein Selbstverständnis, in dem sich alle Moslems finden und in welchem sie der nichtislamischen Welt gemeinsam gegenübertreten. Auf dieses Gemeinsame des Islams gehen wir hier ein, um den immer intensiver werdenden Konflikt sowohl mit Israel als auch mit der christlichen Welt verständlicher zu machen.

Ich erhebe in meiner Darstellung des Islams und in seiner Beziehung zu Israel und der christlichen Gemeinde weder den Anspruch auf umfassende Darstellung und Information noch auf sogenannte Objektivität. Nicht nur ist klar, dass eine umfassende Darstellung des Islams nicht so einfach möglich ist; ich glaube auch, dass die Eigenschaft der Objektivität nur Gott zukommt. Kein Mensch urteilt wertfrei. Was wir Menschen auch immer darstellen und beschreiben, ist geprägt von unserer Weltanschauung, unserem Glauben oder Unglauben, unserem Denken, unserer Moral und unseren Wertvorstellungen. Ich selber denke und beurteile als jemand, für den die Botschaft des Alten und des Neuen Testamentes oberste Autorität ist und der diese als verbindliche Wahrheit für alle Menschen betrachtet.

Seit dem Ereignis vom 11.September 2001 ist das Bedürfnis nach Verständnis des Islams in seinem Verhältnis zur christlichen und jüdischen Welt gewachsen. Allerseits wird bezeugt, der Islam sei eine friedliche Religion und dem Christentum und Judentum sehr ähnlich, da er ja eine monotheistische Religion sei. Doch entspricht dies den Tatsachen? Die Vorstellung, dass der Islam dem jüdischen und christlichen Denken sehr ähnlich sei, dass man von einer gemeinsamen Basis ausgehen könne, scheint mir Wunschdenken der westlichen Welt und einiger im Westen assimilierter oder "cleverer" Moslems. Damit sollen lediglich jene Menschen in der westlichen Welt beruhigt werden, die vom islamischen Terror aufgescheucht nach Sicherheit und Halt suchen.

Das ist nicht das Denken Mohammeds, der Zentralfigur des Islams. Lassen wir diesen selber zu Wort kommen! In Sure 109:1-5 sagt er: "Ihr Ungläubigen (damit sind Juden und Christen gemeint), ich verehre nicht, was ihr verehrt, ich diene nicht dem, dem ihr dient, und ihr verehrt nicht, was ich verehre& Ihr habt eure Religion und ich die meine."

Bevor ich genauer auf den Islam eingehe, möchte ich die drei sogenannt monotheistischen Religionen kurz charakterisieren.


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Das Judentum


Das Judentum ist eine Religion, die sich mit einer Nation beschäftigt, einem Volk, das an ein konkretes Land gebunden ist. Es versteht sich als ein von Gott berufenes und erwähltes Volk, das in dem Land, das Gott ihm gegeben hat, die Herrschaft Gottes über sich aufrichten lässt. Dadurch wird es für die Völker zum Zeugen dafür, dass der Gott Israels der einzige wahre, lebendige Gott ist, der sich auch als der Gott der Völker versteht. Das jüdische Volk soll durch seine Beziehung zu Gott und im Leben unter seiner Herrschaft ein Licht sein für die Heiden, die den Gott Israels nicht kennen, um auf ihn hinzuweisen. So steht es in Jes. 45:21, 44:8 oder 43:10: "Ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit sie (die Nationen) zur Einsicht kommen und an mich glauben und erkennen, dass ich es bin. Vor mir ist kein Gott gewesen, und nach mir wird keiner sein." Im Wesen des Judentums liegt weder Mission, also das Gewinnen von Anhängern, noch Expansion, die Ausdehnung einer territorialen Macht. Es geht darum, das Volk zu sammeln unter der Herrschaft des Gottes Israels in dem Land, das Gott ihm verheissen hat. Wir können also das Judentum als nationale Religion bezeichnen.


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Das Christentum


Die ersten Jünger des Christus (hebräisch Messias) waren Juden. Die Christen sind nicht nur dem biblischen Judentum entwachsen, sondern gründen sich nach wie vor auf das Alte Testament, also auf die jüdische Bibel. Sie haben in Jesus den vom jüdischen Volk erwarteten Messias erkannt, der nach dem Prophet Jesaja (Kapitel 53) kommen muss, um die Schuld seines Volkes durch seinen Opfertod hinwegzunehmen und die Verheissungen für das jüdische Volk und durch sie für alle Völker zu erfüllen. Wir lesen in Jer. 31:31-34 "Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da schliesse ich mit dem Hause Israel & einen neuen Bund& Das ist der Bund, den ich nach jenen Tagen & schliessen will: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und es ihnen ins Herz schreiben&" Die Zeit des Heils, die Wiederherstellung des Reiches Gottes ist im Messias Jesus angebrochen, wie in Joh. 3:16 geschrieben steht: "Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe."

Das Evangelium ist die Wiederherstellung der Herrschaft Gottes im Herzen des Einzelnen (Jer. 31:31.34). Es ist eine universelle Botschaft, die immer den Einzelnen in seiner Beziehung zu Gott und zu seinem Nächsten meint. Die weltweite christliche Gemeinde ist weder eine ethnische noch nationale Grösse, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die gemeinsam bekennen, dass sie durch den Messias Jesus Vergebung der Sünden empfangen und Teil am Reich Gottes bekommen haben. Die Unterschiede zwischen Rassen, Völkern und Nationen, zwischen Stand und Geschlecht sind ohne Bedeutung. Allein die Beziehung zu Gott durch den Messias und zum Nächsten ist wichtig.


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Der Islam


Dem Islam geht es nicht um ein Volk, obwohl er historisch gesehen unter dem arabischen Volk seinen Anfang nahm und die arabische Welt noch heute die Führerschaft in der islamischen Welt beansprucht. Ebensowenig geht es um das Verhältnis zu einem konkreten Land, obwohl heilige islamische Stätten wie Mekka und Medina existieren, die nur Moslems betreten dürfen. Es geht im Islam auch nicht um die Bekehrung des Einzelnen. Das Verständnis der Erlösung, wie es im Evangelium bezeugt wird, ist für den Islam nicht nachvollziehbar: Im islamischen Verständnis ist es nicht nur unvernünftig, sondern blasphemisch, dass Gott sich selbst unter die Schuld seiner Geschöpfe stellt und für sie stellvertretend leidet, um sie zu erlösen.

Gott ist im Islam unendlich erhaben, so allgewaltig, so majestätisch, dass er in keinem direkten Bezug zu seiner Schöpfung gedacht werden kann, ausser dass sie ihn durch den Gehorsam gegenüber seinem Gesetz ehrt. Gott weiss, dass der Mensch von Natur aus schwach ist und zum Bösen neigt; er selbst hat nach dem Koran dem Menschen von Anfang an sowohl Sündhaftigkeit wie auch Gottesfurcht eingegeben und ihn aufgefordert, durch den Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz die Sünde zu überwinden, um das Gute zu vollbringen (Sure 91:7+8).

Durch das Einhalten von Geboten und Regeln ist der Mensch selber imstande, Gott wohlgefällig zu leben. Für Erlösung ist kein Bedarf; jeder kann seines Glückes Schmied sein - so Gott will. Im Zentrum des Islams steht das Gesetz Gottes, dem sich die ganze Schöpfung unterwerfen muss, damit Gott durch das Einhalten seiner Gebote geehrt wird. Es geht nicht um die Befreiung eines Volkes aus der Sklaverei wie beim Auszug Israels aus Ägypten oder um Erlösung aus der Finsternis und der für den Menschen unüberwindbaren Erbsünde. Es geht nicht um ein Hineinführen in eine persönliche Liebesziehung zu Gott, nicht um eine Heilsgeschichte der Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung zwischen Gott und dem Menschen, sondern um die Unterwerfung unter das Gesetz, wie es Gott durch Mohammed im Koran offenbart hat.


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Der Islam, die einzig wahre Religion


Nichtmoslems verstehen unter dem Islam jene Weltreligion, die im 7. Jahrhundert n. Chr. von Mohammed begründet wurde als eine Religion neben Judentum und Christentum. Für Moslems wäre dieses Verständnis eine Abwertung des Islams, weil für sie der Islam die Religion schlechthin ist. In Sure 3:19 steht: "Als einzige wahre Religion gilt bei Gott der Islam." Sure 30:30 lautet: "Richte dein Antlitz auf die einzig wahre Religion – die natürliche Art, wie Gott den Menschen erschaffen hat. Das ist die richtige Religion; aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid."

Moslems verstehen unter dem Islam nicht die Religion von Menschen, die einen bestimmten gemeinsamen Glauben und eine gemeinsame kulturelle und religiöse Identität haben, sondern das einzig mögliche Verhalten gegenüber Gott: Ergebung in den Willen Gottes, Gehorsam gegenüber seinen Geboten und Unterwerfung aller Lebensbereiche unter sein Gesetz. Daher ist ein Moslem jemand, der sich dem Willen und Gebot Gottes rückhaltlos unterworfen hat. Der Islam ist ein Glaube, eine Lebensweise und eine Bewegung, den Willen, die Gebote und die Ordnungen Gottes in der ganzen Welt aufzurichten.


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Adam, der erste Moslem


Für die Moslems begann der Islam nicht etwa mit dem Auftreten Mohammeds im Jahre 610 n. Chr. in Mekka oder mit dem Anfang der islamischen Zeitrechnung zum Zeitpunkt der Flucht (Hijra) im Jahre 622 von Mekka nach Medina, so wie Nichtmoslems dies historisch verstehen. Für Moslems begann der Islam mit der Erschaffung des Menschen und seiner Einsetzung zum Stellvertreter Gottes auf Erden. Sure 2:30ff: "Als dein Herr zu den Engeln sprach: Ich will auf der Erde einen einsetzen an meiner Statt ..." V.32: "Und als wir zu den Engeln sprachen: Werfet euch nieder vor Adam', da warfen sie sich nieder ..." V.35: "Und es empfing Adam von seinem Herrn Worte ..." Adam bekannte sich also schon als Moslem. Sure 7:171: "Gott sprach: Bin ich nicht euer Herr?' Sie sagten: Jawohl, wir bezeugen es.'" Adam brachte damit zum Ausdruck, dass der Islam die einzige natürliche Religion des Menschen ist. Mohammed hat mit seiner Botschaft die abschliessende und für alle Welt verbindliche endgültige Form des Islams verkündigt: Im Koran wird seine Offenbarung als das Wort Gottes festgehalten; in Sunna und Hadith werden Lebensweise, Gewohnheiten und Denken Mohammeds für alle Moslems als verbindliches Beispiel und Orientierung überliefert.

Die Verkündigung Mohammeds deckte gemäss Islam nicht nur die Gottlosigkeit und Finsternis der Heiden auf, sondern korrigierte auch die Verirrung und Perversion der Schriftbesitzer, also vor allem der Juden und der Christen. Alle sind in den Islam, den natürlichen Stand des Menschen, gerufen, damit sie Gott nicht vernichtet.


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Unterwerfung unter den Islam


Für die Heiden gab es nur zwei Möglichkeiten: unter die Herrschaft des Islams zu kommen oder den Tod. So steht in Sure 9:5:"Wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, tötet die Heiden – greift sie, umzingelt sie, lauert ihnen auf – wenn sie sich aber bekehren, lasst sie ihres Weges ziehen. Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben..."

Letztlich galt das auch für die Juden und die Christen. Ein wahrer Gläubiger war nur einer, der die Verkündigung Mohammeds glaubte und die Herrschaft des Islams über sich anerkannte. Sure 5: 81-85 lautet: "O Volk der Schrift, übertretet nicht in eurem Glauben die Wahrheit! Und so sie an Allah geglaubt hätten und an den Propheten und was hinabgesandt ward zu ihm –wahrlich, ihr werdet finden, dass unter allen Menschen die Juden und die, welche Allah Götter zur Seite stellen, den Gläubigen am meisten feind sind."

Den Ungläubigen hingegen, Juden wie Christen, ist in dieser Welt Unterwerfung, nach islamischem Recht Rechtlosigkeit und eine harte, unbarmherzige Behandlung verordnet, und im Jenseits das Gericht mit Hölle. In Sure 9:29-30 steht: "Kämpfe gegen diejenigen, die nicht glauben an Allah und an den jüngsten Tag, und nicht der wahren Religion angehören... kämpfe gegen sie, bis sie kleinlaut Tribut entrichten. Die Juden sagen: Esra ist Allahs Sohn; die Christen sagen: Der Messias ist Allahs Sohn... Darin sind sie den Ungläubigen gleich, diesen gottverfluchten Leuten. Allah schlage sie tot! Wie sind sie verstandeslos."


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Mohammed als Messiasgestalt


Da der Islam die natürliche Religion des Menschen ist, ist der Zustand eines Nichtmoslems unnatürlich, das heisst pervertiert, und damit für Gott ein Greuel. Daher ist neben dem sogenannten Schirk, der Beigesellung von irgendjemand oder irgendetwas zu Gott, das Abbringen eines Moslems vom Islam die schlimmste Sünde, schlimmer als Mord und Betrug. Sure 2:214 hält fest: "Abwendigmachen von Allahs Weg und ihn und die heilige Moschee verleugnen und sein Volk daraus vertreiben ist schlimmer bei Allah; Verführung ist schlimmer als Totschlag." In allen vier Rechtsschulen des Islams steht sowohl auf Abfall vom Islam wie auf das Abwerben vom Islam die Todesstrafe; den Islam zu verlassen oder in Frage zu stellen ist eine Majestätsbeleidigung Gottes, auf die nur der Tod stehen kann. Da Mohammed der Verkündiger von Allahs Willen ist, ist auch jede Infragestellung und Verweltlichung Mohammeds mit dem Tod zu ahnden. In Sure 4:82 heisst es: "Wer Mohammed gehorcht, gehorcht Gott, und wer Mohammed beleidigt, beleidigt daher Gott." Mohammed repräsentiert die Stellvertretung Gottes auf Erden. Er ist Prophet, Herrscher und Imam (Vorbeter in der Moschee): Als Prophet offenbart er den Willen Gottes; als Herrscher unterwirft er die Welt unter den Willen Gottes und setzt die Einhaltung seiner Gebote durch; und als Imam ist er auch der Fürbitter vor Gott für die Moslems, die allein durch seine Fürbitte vor dem Gericht bewahrt werden.

Als Prophet, König und Priester verkörpert Mohammed alle Eigenschaften des Messias. Er wird vom Islam als Inbegriff aller göttlichen Prophetien "Siegel der Propheten" genannt. Damit ist er eine Messiasgestalt, die alles vor ihm Gewesene, auch Abraham, Moses und Jesus, so sehr überragt, dass er, allen islamischen Beteuerungen zum Trotz, er sei nur ein Mensch und brauche selber die Vergebung Gottes, letztlich doch einen göttlichen Anspruch auf Gehorsam beansprucht. "Wer Mohammed gehorcht, gehorcht Gott" (Sure 4:80).

Als Inbegriff des Islams und der Gottgefälligkeit ist er nicht nur die zentrale Gestalt des Islams, sondern das eigentliche Zentrum. Er verkörpert exemplarisch den Moslem nach Gottes Vorstellungen, ein Beispiel für alle Menschen. Da Gott in seiner Erhabenheit und Majestät für den normalen Menschen so unerreichbar ist, dass wir von einem abwesenden Gott sprechen können, ist der Moslem in erster Linie und in allem mit dem Denken und Handeln Mohammeds konfrontiert.


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Der Islam als anthropozentrische Religion


Der Islam, der sich so gern als absolut monotheistisch gibt, ist in seinem Wesen eigentlich anthropozentrisch; der Mensch steht im Zentrum. Die Vernunft, das Menschenmögliche, die gegebenen Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen des Menschen bestimmen das Mass des Handelns und Glaubens eines Moslems. Ein grosser Teil der sogenannten Offenbarungen im Koran dient dazu, Mohammeds Leben und Handeln zu erklären, zu rechtfertigen und zu schützen, besonders da, wo er andere Rechte in Anspruch nimmt als normale Moslems: Ihm stehen neben seinen Konkubinen und Sklavinnen nicht nur vier, sondern neun Ehefrauen zu. Er hat das Recht, seinen Adoptivsohn zur Scheidung zu veranlassen, um dessen Frau selber zu heiraten, weil sie ihm gefällt. Er darf seine Feinde, meistens Juden in Medina, in Zeiten überfallen und bekämpfen, die durch allgemeine Sitten und Gesetze als kriegsfreie Schon- und Friedenszeiten galten und bisher von allen Stämmen, Juden und Arabern, als heilige Monate respektiert wurden. Er gab Meuchelmorde an seinen Feinden in Auftrag oder hiess sie gut, wenn sie mit seinem Wissen stattfanden.

Als Statthalter Gottes war Mohammed jedem Urteil und jeder Rechenschaft entzogen und stand eigentlich über jeder Moral, Sitte und ethnischen Erwägung. Um die Herrschaft des Islams aufzurichten, war ihm von Gott jedes Mittel erlaubt, von List, Betrug und Vertragsbruch bis zum Mord. Es heisst ja, Menschen vom rechten islamischen Glauben abzubringen sei weit schlimmer als Töten. Das sind deshalb keine Unterstellungen; der Koran selbst und die Überlieferungen sprechen eine klare Sprache bezüglich Mohammeds Wesen und Vorgehen.


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Die Anfänge des Islams


Warum hat der Islam, der historisch gesehen mindestens 2'000 Jahre nach dem Judentum und 600 Jahre nach Christus entstand, nie akzeptiert, als nachchristliche Religion zu gelten? Warum hat der Islam trotz seinem offensichtlich verdrehten Gebrauch des Alten und Neuen Testaments nie zugegeben, davon inspiriert oder daraus entwachsen zu sein? Altes und Neues Testament werden vielmehr als von Menschen verfälschte, ursprünglich islamische Offenbarung bezeichnet, die wie im Falle des Johannesevangeliums sogar das Kommen Mohammeds prophezeit haben soll.

Um das zu verstehen und die heutige Beziehung des Islams zu Juden und Christen einordnen zu können, müssen wir die Anfänge des Islams betrachten; ich tue es ohne Anspruch auf absolute Wissenschaftlichkeit oder Vollständigkeit.

Zu seiner Zeit erkannte Mohammed sehr wohl, dass es bei den religiösen Riten und Bräuchen seines Volkes weniger um Religion als ums Geschäft ging. In der vorislamischen Zeit war die Kaaba ein zentrales Hauptheiligtum, zu dem die arabischen Stämme pilgerten, um sich durch religiöse Riten für Handel und Leben Glück und Erfolg zu sichern. Die religiöse Kultur der damaligen Araber bestand aus einer Mischung von Polytheismus, Animismus und Fetischismus. Der schwarze Stein, die Kaaba, galt schon damals als der Wohnsitz der Gottheit; er war ein Hauptgötze. Nicht nur das religiöse Leben, sondern auch die damalige Gesellschaft unterlag einem grossen Zerfall. Mädchenmord war an der Tagesordnung, Alkohol und Glücksspiel stürzten viele ins Unglück.

Mohammed war besorgt um die Zukunft seines Volkes. Anfänglich hatte er als Abkömmling eines ärmlichen Seitenarms der unterdrückten Sippe der Quraisch keinerlei Einfluss. Da er aber ein fähiger Geschäftsmann war, wurde er von einer 15 Jahre älteren, sehr wohlhabenden und einflussreichen Frau namens Kadisha geheiratet und betrieb für sie Handel. Durch seine Handelsreisen in das christliche Byzanz, wo er in Kontakt kam mit christlichen Mönchen und mit Juden, erfuhr Mohammed von der Existenz des einen Gottes, Schöpfers des Himmels und der Erde, der sich Juden und Christen offenbart und ihnen heilige Schriften gegeben hatte. Er war beeindruckt von der Frömmigkeit der Mönche, die oft in Höhlen in der Wüste hausten. Die byzantinische Kirche hatte ausserdem viele Häretiker und Sektierer in die arabische Wüste verbannt, denen Mohammed dann in Mekka begegnete. Durch sie erhielt er ein falsches Trinitätsverständnis von Gott Vater, Sohn und Maria, welches im Koran für alle Zeiten seinen Niederschlag fand.


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Mohammeds Werdegang zum Propheten


Mohammed war inspiriert und fasziniert von der Idee des einen mächtigen Gottes, gab es doch schon in der vorislamischen Zeit die Vorstellung, dass es über allen verschiedenen Göttern und Götzen einen Gott, sozusagen einen Vater-Gott gab. Dieser wurde der Gott genannt, al-illah, aus dem später das Wort allah entstand.

Mohammed zog sich immer mehr zurück von seinem Handel mit dem Wunsch, eine Botschaft für sein Volk zu bekommen. Dabei muss er so einschneidende religiöse Begegnungen und Erlebnisse gehabt haben, dass er selber bezeugte, er habe sich als Resultat dieser Begegnungen das Leben nehmen wollen; sie waren so furchteinflössend, dass er sich ihnen nicht mehr aussetzen wollte. Er war nicht sicher, ob er Dämonen begegnet war. Durch seine Frau und einen sogenannt christlichen Verwandten wurde er jedoch ermutigt, sich diesen religiösen Begegnungen auszusetzen und dadurch zu einem Propheten für sein Volk zu werden. Daher fing Mohammed an, die Botschaften, die er gemäss seinen Aussagen vom Engel Gabriel bekam, zu verkünden.

Am Anfang war seine Botschaft sehr einfach und orientierte sich im Wesentlichen an jüdisch-christlichem Inhalt. Wenn die Leute von Mekka ihn wegen seines Feldzuges gegen die vielen Götzen bedrängten und einen Beweis für die Echtheit des göttlichen Ursprungs seiner Botschaft verlangten, wies er sie auf Juden und Christen als seine Zeugen hin. Er war überzeugt, genau die gleiche Botschaft zu verkünden wie sie, ohne die Bibel jemals gelesen zu haben; denn er war Analphabet. Er betrachtete vor allem die Juden als seine Kronzeugen. Die Christen verwirrten ihn mit ihrem Trinitätsbegriff zu sehr, trotz ihrer positiven Haltung ihm gegenüber. Sie vermittelten ihm den Eindruck, dass sie eben doch an drei Götter glaubten, nämlich Gott Vater, Sohn und Maria, die Gottesmutter.

Während sich Mohammed mit den Mekkanern auseinandersetzte und von ihnen abgewiesen wurde, kamen Araber aus der benachbarten Stadt Medina, hörten Mohammed predigen und waren von ihm beeindruckt. Sie riefen ihn sogleich nach Medina, um ihnen zu helfen; unter Arabern und Juden drohte dort die Blutrache ganze Stämme zu vernichten und die Gemeinschaft zu zerstören.

622 - bekannt als das Jahr der Hijra - zog Mohammed mit seinen Anhängern nach Medina. Hier lebten Araber und etwa 40'000 Juden in grösseren Sippen beisammen. Mohammed gelang es, durch Autorität und Charisma zu vermitteln und der Blutrache Einhalt zu gebieten. Er erwies sich als fähiger Staatsmann, indem er der Stadt ein Gesetz gab, welches das Zusammenleben regelte. Infolgedessen entstand in Medina die erste islamische Gemeinschaft; Mohammed war Prophet und Herrscher zugleich.

Nachdem er sich so etabliert hatte, wandte er sich den Juden zu in der Annahme, dass sie ihn als Prophet akzeptieren und bestätigen würden. Dadurch hätte ihm das arabische Volk die Anerkennung seiner Gottesoffenbarungen gewährt. Doch die Juden gaben ihm unmissverständlich zu verstehen, dass sie nur noch auf einen Propheten, nämlich Elija, warteten, der das Kommen des Messias ankündigen werde; und mit Elija habe er absolut nichts gemeinsam. Mohammed wurde sogar von einzelnen jüdischen Dichtern verspottet.


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Mohammed erfährt Ablehnung


Die Begegnung mit den Juden Medinas war für Mohammed eine grosse Enttäuschung und ein Schlag in die Wunde seiner Minderwertigkeit. Juden sagten ihm, nicht Gott habe sich ihm offenbart, sondern er folge Einflüsterungen von Dämonen. Ausgerechnet seine Kronzeugen lehnten ihn ab!

Weil Mohammed anfänglich geglaubt hatte, ihm sei das Gleiche offenbart worden wie den Juden und er sei einer ihrer Propheten, richtete er sich mit seinen ersten Anhängern beim Gebet wie die Juden nach Jerusalem aus. Diese Stadt war für ihn die Stadt der Propheten und das Zentrum der Gottesoffenbarung. Auch nach dem Bruch mit den Juden blieb Mohammed bei diesem Verständnis. In der Auslegung der Sure 17 wird überliefert, dass Mohammed eines Nachts auf seinem geflügelten Pferd Alburak nach Jerusalem reisen musste, um vom Tempelberg aus in den Himmel zu fahren; dort wurde er von den Propheten Abraham, Moses und Jesus als Siegel der Propheten bestätigt. Ganz besonders der Tempelberg stellte im Denken und Empfinden Mohammeds den Ort der Gottesoffenbarung und das Tor zum Himmel dar und wurde in der islamischen Überlieferung zum Schauplatz des letzten Gerichtes, zum Ort der Wiederkunft des Messias (Al Mahdi).

Am Ende der Zeiten wird sogar die Kaaba von Mekka nach Jerusalem gebracht, um vereinigt mit dem Felsen Moriah den Grundstein für die neue Welt zu bilden. Nicht zufällig heisst Jerusalem als einzige Stadt im Islam "die Heilige", "Al Quds".

Um sich nicht der Lächerlichkeit preiszugeben und seinen Prophetenstand und die Würde unter dem arabischen Volk aufgrund der damit verbundenen Gottesoffenbarung nicht zu verlieren, suchte Mohammed neue Wege, seine Botschaft unabhängig von Juden und Christen zu verankern. Er bekämpfte die Juden mit allen Mitteln. Die verschiedenen Stämme wurden unterworfen, versklavt, vertrieben oder ausgerottet. Dass er die Juden besiegt hatte, schien ihm zu beweisen, dass Gott ihn zum Herrn und Richter über Juden und Christen gesetzt hatte. Er sah sich als Sohn und Nachfolger Abrahams, der lange vor Juden und Christen der bedeutungsvollste Prophet und "erste Moslem" war.


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Abraham als Schlüsselfigur


Abraham, die zentrale Gestalt für Juden und Christen, wurde für Mohammed der Beweis und Anker der Ursprünglichkeit seiner Botschaft, des Islams. In Sure 3:60+62 heisst es: "Abraham war weder Jude noch Christ; er war vielmehr ein gottergebener Hanif (Moslem) und kein Heide. Die Menschen, die Abraham am nächsten stehen, sind diejenigen, die ihm gefolgt sind, und dieser Prophet (Mohammed) und die, die mit ihm gläubig sind." Sure 2:134: "Wollt ihr sagen, Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und die Stämme waren Juden oder Christen? Wisst ihr es besser als Allah?" Damit wird Abraham zum Moslem, weil er nach dem Islam Gott gegenüber in einer gottgefälligen Haltung, dem Islam, gelebt hat.

Mohammed erkannte bald, dass er nicht verzichten konnte auf Mekka, das religiöse Zentrum, wenn der Islam alle arabischen Stämme ergreifen und beherrschen sollte. Mekka wurde deshalb nicht nur einfach erobert; der religiöse Kult der Kaaba erhielt eine islamische Prägung und wurde zum Zentrum der islamischen Wallfahrt gemacht.

Es war unumgänglich, die Kaaba auch in Verbindung mit Abraham zu bringen. In Sure 3:90+91 heisst es: "Das erste Gotteshaus, das dem Menschen ausgestellt worden ist, ist dasjenige in Mekka... zum Segen und zur Rechtleitung der Menschen in aller Welt. In ihm liegen klare Zeichen vor: es ist der heilige Platz Abrahams."

Mohammed versuchte sich so von Jerusalem und den Juden zu lösen. Sure 2:119-123: "Und damals, als wir das Haus der Kaaba für die Menschen zu einem Asyl machten ... verpflichteten wir Abraham und Ismael: 'reinigt mein Haus...' Damals, als Abraham und Ismael die Grundmauern der Kaaba legten, sprachen sie: O unser Herr, nimm es an von uns und mach uns zu Muslimen und zu einem Gott ergebenen Volk... und lass unter ihnen einen Gesandten aus ihren Reihen auftreten... der sie die Schrift und die Weisheit lehrt ..."

Dieser Versuch glückte nicht und überzeugte Mohammed letztlich selber nie. Obwohl sich Gott im Koran für Mohammed einsetzte und durch eine spezielle Offenbarung die Änderung der Gebetsrichtung von Jerusalem nach Mekka guthiess, wusste Mohammed doch, dass Jerusalem mit den Namen der Propheten verbunden bleiben würde, auch wenn Abraham zum Begründer der Kaaba in Mekka erklärt war. Ausserdem war Jerusalem damals nicht in seiner Reichweite. Daher wurde die Kaaba von dem Gebetshaus, das Abraham und Ismael erbaut hatten, gleich zum ersten Gotteshaus, welches für die Menschheit schlechthin gebaut wurde, genau so, wie auch der Islam zur ursprünglichen, natürlichen Religion für die ganze Menschheit wurde.

Gott brauchte also Abraham, um die Menschen den Islam zu lehren. Gleichzeitig wurde Abraham zum ersten Propheten, der das Kommen Mohammeds prophezeite und die Entstehung der wahren, nämlich der islamischen Gemeinde unter der Führung Mohammeds von Gott erbat und voraussagte. Aber nicht nur Abraham nahm Mohammed in den Dienst des Islams, sondern nach dem Koran Sure 2:134 auch alle Erzväter Israels: "Oder wolltet ihr vielleicht sagen, Abraham, Ismael, Jakob... seien Juden oder Christen gewesen - sagt, wisst ihr besser Bescheid, oder Gott? Und sie, (129) sagten ... Nein! für uns gibt es keinen von denen, die dem einen Gott andere Götter beigesellen. Wir glauben an Gott und an das, was als Offenbarung zu uns und zu Abraham und Ismael... herabgesandt wurde... ohne dass wir unter ihnen einen Unterschied machen; wahrlich, wir sind Muslime."

Wie kommt Mohammed dazu, zu behaupten, dass Abraham und die Erzväter alle Moslems waren? Nach dem Koran (Sure 30:30) ist jeder Mensch ein Moslem. Und zweitens existieren gemäss Mohammed das Judentum erst seit dem Sinai, das Christentum erst seit Christus; also waren Abraham und die Erzväter weder Juden noch Christen, sondern logischerweise Moslems. Selbst diese Logik wird jedoch durchbrochen, indem auch Moses, David und Salomon und Jesus zu islamischen Propheten werden. Mohammed hat also schlicht und einfach die ganze Religionsgeschichte zurück islamisiert.


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Judentum und Christentum als gefälschte Botschaften


Daraus ergibt sich, dass Judentum und Christentum nichts anderes sind als gefälschte, entfremdete, pervertierte islamische Botschaften. Gott schickte den Juden den islamischen Propheten Moses, um ihnen zu verkünden, dass sie auserwählt wurden, um in den Fussstapfen des islamischen Urvaters und Propheten Abraham zu wandeln und sich ein Beispiel an den gottesfürchtigen Erzvätern zu nehmen. Sie sollten als beispielhaftes Volk den Geboten Gottes gehorsam sein; doch sie lehnten die Propheten ab, die zu ihnen geschickt wurden, verfolgten und töteten sie. Damit bewiesen sie die Bosheit und Schlechtigkeit ihres Wesens. Als Ungläubige und Ungehorsame haben sie ihre Erwählung verwirkt. Von Gott verdammt (Sure 4:46) wurden sie der islamischen Gesellschaft, vor allem Mohammed als Prophet und Statthalter Gottes, zu Gericht und Züchtigung übergeben.


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Islamische Theologie: Jesus prophezeit das Kommen Mohameds


Auch Jesus als der zweitwichtigste islamische Prophet lehrte nichts anderes als den reinen Islam und prophezeite sogar das Kommen Mohammeds; doch die Christen verfälschten und verdrehten seine Botschaft und unterschlugen vieles davon. Deshalb endete die christliche Gemeinschaft letztlich als eine in ihrem Bekenntnis gotteslästerliche, religiös verschrobene und beschränkte Glaubensgemeinschaft. Gott hat keinen Sohn, Jesus wurde nicht gekreuzigt, schreit der Islam der christlichen Gemeinschaft ins Angesicht. Sure 4: 157-158: "Aber sie haben ihn in Wirklichkeit nicht getötet und nicht gekreuzigt... sondern ihn mit einem anderen ausgewechselt - nein, er wurde nicht getötet, sondern Gott hat ihn zu sich in den Himmel erhoben." Sure 5:72 "ungläubig sind die, die sagen, Gott ist Christus, der Sohn der Maria ..." Auch die Nachfolger Christi haben versagt; darum hat Gott sich eine neue Gemeinschaft erwählt, die nach seinem Herzen ist. Er fand sie im arabischen Volk, in Mohammed und seinen Nachfolgern. In Sure 3:110 heisst es: "Ihr Gläubigen, (damit sind die Moslems gemeint) seid die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen entstanden ist - gebietet, was recht, verbietet, was unrecht ist, glaubt an Gott... wenn die Leute der Schrift ebenfalls glauben würden, wäre das besser für sie ..."


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Territoriales Denken des Islams


Dieser neuen Gemeinschaft, den Moslems, hat Gott alles übergeben: die Erwählung, das heilige Land, die Berufung. Sie sind von Gott erwählt, das beispielhafte Volk zu sein, das Gott am nächsten steht. Indem die allermeisten Propheten der Bibel zu Moslems wurden und sogar David und Salomon als islamische Propheten galten, ist natürlich das Land, wo diese Propheten lebten und wirkten, islamisches Land. Zum Beispiel ist Bethlehem für Moslems eine islamische Stadt, weil Jesus, der zweitwichtigste islamische Prophet, da geboren wurde; Nazareth ist islamisch, weil er da seine Kindheit verbrachte; Hebron ist islamisch, weil Abraham, Isaak und Jakob, die islamischen Erzväter, dort begraben sind; Jerusalem ist islamisch, weil es die Stadt der islamischen Propheten David und Salomon war und weil Mohammed selber dort vom Tempelberg aus in den Himmel fuhr.

Der Islam denkt territorial: Die Welt muss erobert werden und unter die Herrschaft des Gottesgesetzes gebracht werden, denn wo der Islam herrscht, ist die Welt so, wie sie Gott gefällt. Die Völker unter die Herrschaft des Islams zu bringen heisst, sie in den natürlichen, von Anfang an von Gott für sie gedachten Zustand zu bringen. Da der Islam die natürliche Religion des Menschen ist, befindet sich ein Nicht-Moslem in einem unnatürlichen, für Gott unannehmbaren Zustand. Es kann dem Menschen nichts Besseres geschehen, als unter die Herrschaft des Islams gebracht zu werden.

Allen Beteuerungen zum Trotz, der Islam sei eine Religion des Friedens und habe in seinem Wesen Versöhnungsansätze und -möglichkeiten, müssen wir den Islam so wahrnehmen, wie er sich selbst versteht: Er versteht sich nicht als eine Religion neben anderen Religionen. Er sucht weder die Koexistenz noch die Gleichheit mit anderen Religionen. In Koexistenz lebt er nur, wenn er nicht die Macht hat zu herrschen, nach dem Motto: "Die Hand, die du nicht abschlagen kannst, musst du schütteln." Als die natürliche, ursprüngliche Religion, die nach dem kläglichen Versagen anderer Religionen, speziell von Judentum und Christentum, von Gott durch die Sendung Mohammeds als die einzige, unverfälschte, gesunde und gottgefällige Religion bestätigt wurde, beansprucht der Islam eine Führungsposition (Sure 7:158, Sure 3:110).

Weil Gott den Islam als die einzig richtige Religion bestätigte (Sure 9:33: "Er ist es, der seinen Gesandten mit der wahren Religion gesandt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles...") hat er ihm auch die Herrschaft übergeben und der islamischen Gemeinschaft die Aufgabe übertragen, die ganze Welt unter die Herrschaft des Islams zu bringen. Daher teilt der Islam die Welt in zwei Territorien: das Haus des Islams (d.h. "Friede") und das Haus des Krieges.


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Dar al-islam, Haus des Friedens


Das Haus des Friedens, des Islams, ist der konkrete Herrschaftsbereich des Islams. Moslems und Nichtmoslems kommen nicht die gleichen Rechte zu: Wenn Juden und Christen nicht zum Islam übertreten, lässt man sie zwar leben, aber als Menschen zweiter Klasse, als sogenannte "Schutzbefohlene", welche die islamischen Herrscher vor dem berechtigten Zorn Gottes und der islamischen Gesellschaft schützen sollen. Doch werden sie von den Moslems durch besonders aufgelegte Steuern unterschieden, durch Rechtlosigkeit vor dem Gericht, durch Ausschluss aus öffentlichen Ämtern und demütigende Stellungen in der Gesellschaft, sind sie doch durch die Art ihres Glaubens für Gott und die islamische Gesellschaft ein geduldeter Schandfleck. Natürlich gab es zu verschiedenen Zeiten und unter einzelnen islamischen Herrschern auch eine humanere Behandlung von Juden und Christen, z.B. in Spanien unter den Mauren. Doch die Vorgabe des Korans und der Überlieferungen lassen an Klarheit, wie mit Juden und Christen umgegangen werden soll, nichts zu wünschen übrig. Für die Heiden gab es nur entweder den Übertritt zum Islam oder den Tod. (Sure 9:3-5: "Tötet sie ...")


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Dar al-harb, Haus des Kriegs


Das zweite Territorium wird Haus des Krieges genannt und bezeichnet die Welt, Nationen und Völker, die noch nicht unter der Herrschaft des Islams sind. Die Haltung dieser Welt gegenüber war und ist einfach. Es gilt, sie zu bekämpfen, bis sie der Herrschaft des Islams unterworfen ist. Jedes Gebiet auf Erden, welches nicht unter islamischer Herrschaft, das heisst, unter Gottes Herrschaft ist, stellt eine Beleidigung Gottes dar, welche über kurz oder lang bestraft werden muss. Der Ruf an die gläubigen Moslems zum Kampf ist nicht nur, wie das oft so harmlos dargestellt wird, eine geistige Angelegenheit, sondern eine ganz konkrete Anweisung, mit dem Schwert für die Sache des Islams zu kämpfen. Mohammed selber wird aufgerufen, zum Schwert zu greifen und zu kämpfen, zu töten. Sure 8:65: "Prophet, führe die Gläubigen zum Kampf an. Wenn unter euch 20 Standhafte sind, überwinden sie 200..."

Weitere Suren zu diesem Thema: Sure 8:68: "Kein Prophet darf Kriegsgefangene haben und sie gegen Lösegeld freigeben, solange er nicht die Gegner im Lande vollständig niedergekämpft hat." Sure 9:14: "Wenn ihr gegen sie kämpft... wird Gott ..." Sure 9:123: "Kämpft gegen die, die euch nah sind... dass sie sehen, dass ihr hart sein könnt ..." Sure 47:4, Sure 48:28, Sure 2.198 oder Sure 2:216: "Euch ist vorgeschrieben, gegen die Ungläubigen zu kämpfen ..."

Ein Grund für den Kampf gegen die Ungläubigen ist auch die Opposition gegen Mohammed, wie in Sure 8:12+13 festgehalten wird. "... ich werde denjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen, haut zu mit dem Schwert... das wird ihre Strafe dafür sein, ... dass sie Opposition getrieben haben gegen Allah und seinen Gesandten - siehe, so ist Allah streng im Strafen."

Um für den Krieg zu motivieren, wird nicht nur Kampfunwilligen Strafe angedroht, sondern handfest mit einem Teilhaben an der Beute der Feinde gelockt, wobei auch bei der Beute selbstverständlich Mohammed den Vorrang hat und den Löwenanteil bekommt. Sure 4:94, Sure 8:41 "Und ihr müsst wissen, wenn ihr irgendwelche Beute macht, gehört der fünfte Teil Gott und dem Gesandten und den Verwandten und den Waisen und Armen und dem, der unterwegs ist und dem, der Gott gefolgt ist und dadurch in Not gekommen ist." Sure 4:94: "Gott bietet euch doch genug... Möglichkeiten, Beute zu machen ..."; 95: "... Gott hat die Kriegsführenden... mit gewaltigem Lohn ausgezeichnet ..." Sure 8:1 "Man fragt nach der Kriegsbeute: sie kommt Gott und dem Gesandten zu ..."


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Islamisches Denken hat einen ganz anderen Ansatz als unser westliches Denken


Gemäss Koran kommt der Besitz der Ungläubigen und der Heiden, die nicht zum Islam übertreten und daher getötet oder als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, unter den Anspruch der islamischen Gemeinschaft. Auch wenn die Vorstellung sich für westliche Ohren archaisch ausnimmt, dass Besitz, also Land, Frauen und Kinder, die im Islam als Besitz des Mannes betrachtet werden, in die Hand der Sieger übergehen, ist das eine durch und durch islamische Denk- und Sichtweise. Im islamischen Denken wird zu islamischem Besitz, wo ein islamischer Herrscher seinen Fuss hinsetzt, sich niederlässt und seine Toten begräbt, weil mit ihm der Anspruch Gottes auf das Land geltend gemacht wird.

Ein äusserst schwieriges Problem für Juden und Christen und überhaupt für Nichtmoslems in der Auseinandersetzung mit der islamischen Welt ist das Verständnis islamischen Denkens. Es geht hier nicht einfach um unterschiedliche Vorstellungen von Moral, Ethik und Rechtsempfinden, sondern um viel fundamentalere Unterschiede, um den grundsätzlich anderen Denkansatz, um einen anderen Boden von Logik, Wahrnehmung und Wirklichkeit, was mit Intelligenz, Bildung und unterschiedlichem kulturellem Hintergrund nichts zu tun hat. Dieses absolut andere Gottes- und Menschenbild bringt nicht nur ein ganz anderes Wahrheitsverständnis hervor, sondern vermittelt auch einen anderen Bezug zur Wirklichkeit.

Juden und Christen glauben an einen Gott, der nicht nur die Welt erschaffen hat, sondern mit ihr fortwährend in Beziehung steht und aktiv an der Geschichte des Menschen teilnimmt. Er offenbart sich konkret in Zeit und Raum, in der Geschichte des Menschen, und greift sicht-, spür- und betastbar in den Alltag des Menschen ein.


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Unser Gott ist ein persönlicher, beziehungssuchender Gott


Gott bezeugt sich in der Geschichte als ein Vater, der seinen Sohn züchtigt und erzieht, weil er an Wahrheit im Innersten (Psalm 51) und an einer persönlichen Herzensbeziehung interessiert ist. Das wurde sichtbar in seinen Begegnungen mit Abraham, Jakob, Mose, in der Herausführung Israels aus Ägypten in das verheissene Land, in Gottes Lehren, Ermutigen, Mahnen, Warnen, Heilen, Richten und der erneuten Vergebung durch das Wort seiner Propheten, die Zerstreuung und Verbannung, die Sammlung und den Wiederaufbau Israels. Im neuen Bund, in der Fleischwerdung seines Sohnes, des Messias Jesus, offenbart sich Gottes Wahrheit: Er ist Liebe; und Gottes Gnade: Seine Liebe gilt mir. Gott steigt nieder in Raum und Zeit und wird Teil der Geschichte des Menschen.

Darum sprechen der alte wie der neue Bund in der Bibel von einer Heilsgeschichte Gottes, die einen Anfang und ein Ende hat. Gott bezeugt sich sowohl durch die individuelle wie durch die kollektive Geschichte. Er selbst fordert den Menschen auf, sein geschichtliches Handeln nicht zu vergessen: "Wenn dein Sohn dich fragt, so sprich: 'Sklaven waren wir, und der Herr hat uns aus Ägypten herausgeführt'." (5. Mose 6:20).

Geschichtliches Denken ist für Juden und Christen unabdingbar. Unser Wirklichkeitsbezug orientiert sich am Geschehen in Raum und Zeit.

Im islamischen Denken ist es nicht so. Eine persönliche, intime Beziehung zwischen Gott und dem Menschen wie zwischen Vater und Kind ist im Islam ungehörig und unvorstellbar, weil Gott nicht in Berührung mit dem schwachen und sündigen Menschen gedacht werden kann. Die Ehre und die Majestät des unendlich erhabenen Gottes würde durch eine ungeziemende Nähe des Menschen, selbst der Propheten, entweiht und befleckt werden.


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Im Islam steht Gott ausserhalb der Geschichte


Darum kann Gott im Islam auch nicht an der Geschichte des Menschen beteiligt sein. Dass sich Gott, wie es in Philipper 2 heisst, erniedrigt und Knechtsgestalt annimmt und sich gleich den Menschen unter das Gesetz von Zeit und Raum, von Vergänglichkeit, Schmerz und Tod beugt, ist absolut blasphemisch für islamisches Denken. Der Gott im Islam konfrontiert den Menschen mit seinem Gesetz und nicht mit sich selbst. Wir können vom Islam als einer Religion mit einem abwesenden Gott sprechen. Ausgang jedes Denkens und jeder Logik der Moslems sind das durch Mohammed offenbarte Wort im Koran und die Überlieferungen über das Leben Mohammeds.

Gott steht ausserhalb der Geschichte, und sein Wort hat daher keinen Bezug zur Geschichte des Menschen. Das offenbarte Gesetz, das Wort Gottes im Koran kann für den Moslem nicht in Frage gestellt werden, da es für ihn absolut verbindliche Wahrheit ist, die jede Botschaft, die nicht mit ihr in Einklang zu bringen ist, als Lüge, Fälschung und Gottlosigkeit brandmarkt. Daher machte der ehemalige saudische König Faizal bezüglich des jüdischen Anspruchs auf den Tempelberg folgende Aussage: "Die Archäologie hat bis heute nicht überzeugend bewiesen, dass der jüdische Tempel jemals da stand." (Damit bezieht er sich darauf, dass gemäss Islam einerseits die Bibel gefälscht wurde und Historiker und Archäologen als Nichtmoslems nur Fälschungen hervorbringen.) "Aber durch göttliche Offenbarung wissen wir, dass der Prophet Mohammed auf seinem geflügelten Pferd nach Jerusalem reiste, um von jenem Platz aus in den Himmel zu steigen."


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Islamische Logik


Vor einigen Monaten wurde Sheikh Salah Ra'ad, ehemaliger Bürgermeister von Um-Al-Fahm in Israel und anerkannte islamische Autorität unter den israelischen Arabern, in einem Interview gefragt, was er über den jüdischen Anspruch auf den Tempelberg und die Klagemauer denke. Seine Antwort: "Die Juden einen Anspruch auf den Tempelberg - das ist unrichtiges und ein irreführendes Denken. Die Juden haben in keiner Weise ein Anrecht auf den Tempelbergbezirk oder auf irgendeinen Stein der Al Aksa Moschee. Archäologen haben schon klar bewiesen, dass die Alburak-Mauer (islamischer Name für die Klagemauer) nichts mit einem jüdischen Tempel zu tun hat. Leider heizen jüdische Extremisten die Gefühle der Juden auf durch Lügen und falsche Information im Zusammenhang mit dem Tempelberg." Auf die Frage, was er zu den historischen Berichten über den Tempel in der Bibel denke, antwortete er: "Wir glauben, dass die Bibel gefälscht ist, und zwar nicht nur in Bezug auf die Geschichte des Tempels. So lehrt es doch der Koran ganz klar." Andere Frage: "Glauben Sie, dass auf einen Märtyrer für den Islam (es geht hier um Selbstmordattentäter) 70 Jungfrauen zum Lohn im Paradies warten?" Antwort: "In dieser Sache haben wir klare Beweise; das steht geschrieben im Koran und in der Sunna (Überlieferung des Lebens Mohammeds). Diese Sache ist klar: Ein Märtyrer wird von Gott sechs spezielle Dinge zum Lohn bekommen, inklusive 70 Jungfrauen, er wird im Grab keine Qualen erleiden und ermöglicht es 70 Mitgliedern seiner Angehörigen, ohne Gericht ins Paradies zu kommen."

Das sind Beispiele solider, gebildeter, moderater Moslems für die Logik islamischen Denkens, die zeigen, welchen Wirklichkeitsbezug, welches Wahrheitsverständnis, welche Logik der Islam hat. Begriffe wie Wahrheit, Gerechtigkeit, sogar Barmherzigkeit und Gnade haben einen anderen Inhalt als im jüdisch-christlichen Denken und Glauben. Auch wenn wir gemeinsame religiöse Begriffe haben und uns sogar auf gemeinsame Glaubensvorbilder beziehen, (Abraham, Mose, Jesus) hat das biblische Gottes- und Menschenbild nichts gemeinsam mit dem islamischen. Alle Beschwörung des sogenannt gemeinsamen Kerns und der Ähnlichkeit des Monotheismus ist letztlich Augenwischerei, unredliches Denken oder bewusste Verführung.


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Die islamische Welt braucht das Evangelium


Es ist eine schmerzliche, anspruchsvolle und herausfordernde Angelegenheit, sich mit dem Islam auseinanderzusetzen und auf Grund des biblischen Fundaments eine klare Position zu beziehen. Es wäre jedoch ein Akt der Lieblosigkeit und eine Flucht vor der Verantwortung, wenn wir als Christen den Menschen in der islamischen Welt nicht gerecht werden wollten, ihnen nicht die frohe Botschaft bezeugen würden, dass Gott nicht nur ihr Schöpfer, sondern ihr Vater und Erlöser ist. Darum kommen wir nicht darum herum, den Unterschieden ins Auge zu blicken. Wir werden herausgefordert zu bekennen, dass der Islam als Religion letztlich ein strategisches System ist, welches den Menschen das wahre Angesicht Gottes verzerrt und den Zugang zur persönlichen Gemeinschaft mit ihm als Vater zu verhindert.

Abschliessend möchte ich noch einmal betonen, dass die Moslems nicht unsere Feinde sind; unser Kampf geht nach Eph. 6 nicht gegen Fleisch und Blut. So entschieden wir gegen den Islam sind, so entschieden respektieren und achten wir die Menschen, die unter dem Islam leben, weil der Gott der Bibel sie liebt und ihnen wie uns in Jesus das Heil anbietet.

Komm & Sieh

Sommereinsatz
Provence - Marseille
vom 27. Juli bis 5. August 12:

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Anmeldung: hier

Studienwoche 2012

 

Vom

7. bis 16. September 2012

führen wir eine Studienwoche in Jerusalem durch. Nähere Infos finden Sie hier

Anmeldeschluss:           30. Juni 2012

Zur Anmeldung

 

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